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HA integration for smartENERGY electricity tariffs

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smartENERGY Strompreishelfer – Home Assistant Integration

Eine Home Assistant Integration für die dynamischen Stromtarife smartTIMES (drei Preiszonen mit monatlicher Preisanpassung), smartCONTROL (an den Spot-Börsenpreis gekoppelt) und smartNIGHT (zwei Preiszonen, Peak von 07:00 bis 23:00 Uhr) von smartENERGY, die viertelstündliche Tarifpreise als Sensoren bereitstellt – ideal zum automatischen Schalten von Verbrauchern in günstige Tarifzonen. Der Tarif wird bei der Einrichtung gewählt.

Note

Diese Integration ist ein Community-Projekt und steht in keiner Verbindung zu smartENERGY oder der Energie Steiermark Kunden GmbH.

Funktionen

  • ⚡ Tarifwahl smartTIMES, smartCONTROL oder smartNIGHT – bei smartCONTROL wird die Abwicklungsgebühr (1,2 ct/kWh netto / 1,44 ct/kWh brutto) auf den Börsenpreis aufgeschlagen; bei smartNIGHT liegt der Arbeitspreis von 07:00 bis 23:00 Uhr 30 % über dem Off-Peak-Preis (die übrigen Tarife haben keinen solchen Aufschlag)
  • 🔌 Arbeitspreis der laufenden Tarifzone (EUR/kWh)
  • 💶 Gesamtpreis in EUR/kWh inkl. aller variablen Nebenkosten – fürs Energie-Dashboard
  • 📐 Einheitlich EUR/kWh für alle Preissensoren – direkt vergleichbar, ohne Template-Sensor
  • 🧾 Variable Nebenkosten automatisch eingerechnet: Elektrizitätsabgabe, Erneuerbaren-Förderbeitrag und netzgebietsabhängige Netzentgelte inkl. Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP) für Netzebene 7 und ab Oktober 2027 der Winter-Nieder-Arbeitspreis (WiNAP)
  • 🟢 Günstige Stunde als Binary-Sensor – on in den günstigsten Stunden des Tages (nach Gesamtkosten), ideal zum Schalten von Boiler & Co. Wahlweise als günstigste Einzelstunden (dürfen über den Tag verteilt sein) oder als zusammenhängender Block „am Stück“ für Geräte mit fester Laufzeit (Waschmaschine, Geschirrspüler)
  • 📊 Tageskennzahlen: Durchschnitts-, Niedrigst- und Höchst-Gesamtpreis von heute
  • 💰 Grundgebühr (Monatspauschale) als eigener Sensor
  • 🗓️ Vollständige Preisvorschau für heute und morgen als Attribute
  • 💶 Umschaltbar zwischen Brutto (inkl. 20 % USt.) und Netto
  • ⚙️ Komplette Einrichtung über die Benutzeroberfläche (kein YAML, kein API-Schlüssel)

Tip

📖 Ausführliche Dokumentation (Datenschutz, Netzentgelte, vollständige Sensor-Attribute, Automatisierungsbeispiele, Fehlerbehebung) steht im Wiki.

Datenquelle

Die Integration verwendet die öffentlichen Preis-APIs von smartENERGY – je nach gewähltem Tarif (API-Dokumentation: smartTIMES, smartCONTROL):

smartTIMES:   https://apis.smartenergy.at/tariffs/v1/Tariffs/smartTIMES/prices
smartCONTROL: https://apis.smartenergy.at/market/v1/price
smartNIGHT:   https://apis.smartenergy.at/tariffs/v1/Tariffs/smartTIMES/prices

Für smartNIGHT gibt es keine eigene API. Sein Off-Peak-Preis ist der Off-Peak-Preis von smartTIMES, deshalb wird der Tarif aus derselben Antwort berechnet: Off-Peak übernimmt den günstigsten Preis des Tages, von 07:00 bis 23:00 Uhr kommen 30 % darauf. So folgt der Preis der monatlichen Anpassung von smartENERGY automatisch, und es entsteht kein zusätzlicher Abruf.

Warning

Da die API lokale Zeitstempel liefert, sollte die Zeitzone in Home Assistant auf Europe/Vienna eingestellt sein.

Installation

Über HACS (empfohlen)

Open your Home Assistant instance and open a repository inside the Home Assistant Community Store.

  1. HACS öffnen → Integrationen.
  2. Nach smartENERGY Strompreishelfer suchen, herunterladen und Home Assistant neu starten.

Manuell

  1. Den Ordner custom_components/smartenergy in das custom_components-Verzeichnis deiner Home-Assistant-Konfiguration kopieren.
  2. Home Assistant neu starten.

Einrichtung

Open your Home Assistant instance and start setting up a new integration.

  1. Einstellungen → Geräte & Dienste → Integration hinzufügen öffnen.
  2. Nach smartENERGY Strompreishelfer suchen.
  3. Das Tarifmodell wählen: smartTIMES (zeitabhängig), smartCONTROL (börsengekoppelt) oder smartNIGHT (Nachttarif).
  4. Auswählen, ob die Preise inkl. USt. (brutto) angezeigt werden sollen.
  5. Das Netzgebiet wählen (für die Netzentgelte im Gesamtpreis). „Kein Netzgebiet“ lässt die Netzentgelte weg. Das Netzgebiet steht im Netzzugangsvertrag des Netzbetreibers.

Diese Einstellungen sind über Konfigurieren jederzeit änderbar.

Mehrere Zähler

Hast du mehrere Zähler – etwa Haushalt und Wärmepumpe, auch mit unterschiedlichem Tarif oder Netzgebiet –, richte die Integration einfach für jeden Zähler erneut über Integration hinzufügen ein. Jeder Eintrag hat seine eigenen Sensoren, Einstellungen und „Günstige Stunde“-Untereinträge und ruft die Preise selbst ab.

Die Entitäts-IDs leiten sich aus dem Tarif ab. Teilen sich zwei Einträge denselben Tarif, hängt Home Assistant an die des zweiten ein _2 an (sensor.smarttimes_strompreishelfer_gesamtpreis_2). Zur besseren Unterscheidung lässt sich das Gerät auf seiner Geräteseite umbenennen, Home Assistant bietet dabei an, die Entitäts-IDs mitzuziehen.

„Günstige Stunde“-Sensoren anlegen

Die Binary-Sensoren „Günstige Stunde“ werden als Untereinträge angelegt – so kannst du pro Verbraucher einen eigenen Sensor mit eigener Stundenzahl erstellen (z. B. Boiler 4 h, Wallbox 8 h):

  1. Bei der Integration unter smartENERGY Strompreishelfer auf Untereintrag hinzufügen (bzw. Günstige-Stunde-Sensor hinzufügen) klicken.
  2. Einen Namen (z. B. „Boiler“) und die günstigen Stunden pro Tag angeben.
  3. Die Logik der günstigen Stunden wählen:
    • Günstigste Einzelstunden (Standard): die billigsten Viertelstunden des Tages – sie dürfen über den Tag verteilt (zerteilt) sein. Ideal für Verbraucher ohne feste Laufzeit (Boiler, Wallbox).
    • Zusammenhängender Block: ein einziges günstigstes Zeitfenster „am Stück“. Wichtig für Geräte mit fester, ununterbrochener Laufzeit (Waschmaschine, Geschirrspüler). Der Block wird je Zeitraum von 20 Uhr bis 20 Uhr gewählt, nicht je Kalendertag – so kann er auch über Mitternacht reichen (z. B. 23:00–05:00).
  4. Stundenzahl exakt einhalten (Vorgabe: ein) entscheidet, was bei Preisgleichstand passiert. Eingeschaltet liefert der Sensor exakt die eingestellte Stundenzahl. Ausgeschaltet werden alle Zeiten mitmarkiert, die genau so viel kosten wie die teuerste ausgewählte – der Sensor ist dann länger an als eingestellt, aber nie zu einem höheren Preis. Ausschalten lohnt für selbstbegrenzende Verbraucher (Boiler mit Thermostat, Wallbox mit Ziel-Ladestand), die eine Gelegenheit zum selben Preis mitnehmen können. Bei smartTIMES ist der Unterschied groß: Der Tarif kennt nur drei Preisstufen zu je 8 Stunden, ausgeschaltet liefert dort jede Einstellung zwischen 0,25 h und 8 h dieselben 8 Stunden. Bei smartNIGHT gilt dasselbe für seine 8 Off-Peak-Stunden (23:00–07:00). Beides gilt ohne gewähltes Netzgebiet – mit Netzgebiet entscheidet der Gesamtpreis, und das SNAP-Fenster (10:00–16:00 Uhr) kann die günstigsten Stunden im Sommer verschieben. Die Option wirkt nur bei „Günstigste Einzelstunden“; beim zusammenhängenden Block gilt die eingestellte Länge ohnehin immer exakt.
  5. Beliebig viele weitere Sensoren auf dieselbe Weise hinzufügen.

Jeder Untereintrag erscheint als eigenes Gerät und lässt sich einzeln bearbeiten oder entfernen.

Note

Der Sensor schaltet absichtlich nicht auf die Sekunde genau. Damit nicht alle Haushalte gleichzeitig eine große Last zuschalten, verschiebt jeder Sensor seine Schaltflanken um bis zu 10 Minuten – nach innen: eingeschaltet wird etwas später, ausgeschaltet entsprechend früher. Der Versatz ist aus der ID des Untereintrags abgeleitet, also je Sensor konstant, und steht im Attribut jitter_offset_seconds.

Entfernen

  1. Einstellungen → Geräte & Dienste öffnen und die Integration smartENERGY Strompreishelfer auswählen.
  2. Beim Eintrag auf das Drei-Punkte-Menü → Löschen klicken. Damit werden der Eintrag, alle seine Sensoren und die „Günstige Stunde“-Untereinträge (samt ihrer Geräte) entfernt. Bei mehreren Zählern jeden Eintrag einzeln löschen.
  3. Optional, um auch die Dateien zu entfernen: in HACS die Integration smartENERGY Strompreishelfer öffnen → Entfernen. Bei manueller Installation stattdessen den Ordner custom_components/smartenergy löschen. Anschließend Home Assistant neu starten.

Die Integration legt keine Daten außerhalb des Config-Eintrags an; nach dem Löschen bleiben keine Konfigurationsreste zurück.

Sensoren

Entitäts-IDs beginnen mit dem gewählten Tarif (smarttimes_…, smartcontrol_… bzw. smartnight_…), unten verkürzt als ….

Sensor Beschreibung
…_arbeitspreis Arbeitspreis der aktuellen Tarifzone (EUR/kWh)
…_gesamtpreis Gesamtpreis inkl. Nebenkosten (EUR/kWh) – fürs Energie-Dashboard
binary_sensor.<name>_gunstige_stunde Günstige Stunden; ein Sensor je Untereintrag
sensor.<name>_nachster_gunstiger_start Beginn des nächsten günstigen Fensters; ein Sensor je Untereintrag
…_durchschnittlicher_gesamtpreis_heute Ø-Gesamtpreis heute (EUR/kWh)
…_niedrigster_gesamtpreis_heute Niedrigster Gesamtpreis heute (EUR/kWh)
…_hochster_gesamtpreis_heute Höchster Gesamtpreis heute (EUR/kWh)
…_preisquantil_heute Einordnung des laufenden Intervalls in den Tag, 0–100 % (je niedriger, desto günstiger)
…_grundgebuhr Grundgebühr (EUR/month)
binary_sensor.…_preise_fur_morgen_verfugbar Ob die Preise für den Folgetag vorliegen (Diagnose)

Der Gesamtpreis-Sensor enthält alle Nebenkosten (Steuern, Abgaben, Netzentgelte inkl. SNAP) und ist die richtige Wahl fürs Energie-Dashboard und zum Schalten; Tageskennzahlen und der Günstige-Stunde-Sensor beziehen sich ebenfalls darauf.

Das Preisquantil ordnet den laufenden Preis in den heutigen Tag ein.

Näheres im Wiki.

Tip

Preise für morgen verfügbar schaltet auf on, sobald die Preise des Folgetags eingetroffen sind, und ist der passende Auslöser, um den Tagesplan neu zu rechnen. Beispiele stehen im Wiki unter Automatisierungsbeispiele.

Details zu den Nebenkosten und die vollständige Attribut-Referenz stehen im Wiki.

Lizenz

Siehe LICENSE.

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